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Barren-Ringelnatter ist eine eigene Art
Ringelnattern zählen zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Schlangen Europas. Ihre einzelnen Linien können allerdings genetisch weit auseinander liegen. Die Barren-Ringelnatter (Natrix helvetica) wurde bisher fälschlich Ľnurę für eine Unterart gehalten.
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Gift ist die Waffe der Remipedia
Über die blinden, in Höhlen lebenden Krebstiere Remipedia weiß die Wissenschaft nur wenig. Jetzt wurde entdeckt, wie die räuberischen Gliederfüßer ihre Beute töten: mit einem Giftcocktail, dessen Bestandteile u. a. an Spinnen erinnern.
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Mit Katze und Kuh gegen Asthma
Eine Sialinsäure, die in Bauernhoftieren vorkommt, wirkt gegen Entzündungen des Lungengewebes. Das eröffnet nach Meinung von Immunologen der Universität Zürich neue Perspektiven für die Allergieprävention.
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Produktive Gletscher: Bakterien liefern Kohlenstoff
Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Mikroorganismen auf Gletschern hauptsächlich von sehr altem Kohlenstoff leben, der schon zur Zeit der Gletscherbildung dort abgelagert wurde. Neue Untersuchungen in der Antarktis zeigen jetzt, dass ein großer Teil des organischen Kohlenstoffs stattdessen von photosynthetischen Bakterien stammt. Die Bakterien leben im Eis und werden aktiv, sobald es schmilzt. […]
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Langstreckenflieger: Mikroben kommen im W√ľstensand nach Europa
Winde transportieren jährlich 600 bis 700 Tonnen Staub aus nordafrikanischen Wüsten in andere Regionen der Welt. In den Wolken können Mikroorganismen, oft auf Partikeln sitzend, sehr weite Strecken zurücklegen. Wissenschaftler haben nun komplette mikrobielle Gemeinschaften im Eis der Dolomiten gefunden.
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Erster Höhlenfisch in Deutschland entdeckt
In Deutschland ist der erste in einer Höhle lebende Fisch entdeckt worden. Es handelt sich um eine bisher unbekannte Schmerlen-Art, die an der Aachquelle nördlich des Bodensees lebt. Das Tier sei zugleich der nördlichste Höhlenfisch der Welt, weil die meisten europäischen Höhlentiere auf dem Balkan lebten, sagen seine Entdecker.
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Segelfische: In der Gruppe jagen macht unberechenbar
Segelfische jagen stets in Gruppen, in denen von rechts und links angreifende Fische etwa gleichstark vertreten sind. So bleiben Angriffe für die Beute unvorhersehbar, sagen Berliner Forscher.
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Indien: Kontinentaldrift mit Anbindung?
Indien weist einzigartige Tier- und Pflanzenarten auf, die nur auf dem Subkontinent vorkommen. Voraussetzung für eine solche Artentwicklung ist, dass kein Austausch mit anderen Regionen stattfindet. Die Isolation Indiens sei durch die Kontinentaldrift bedingt, nahmen Wissenschaftler lange an. Paläontologen der Universität Bonn fanden jetzt aber Belege, welche die These in Frage stellen.
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Fr√ľher Homo sapiens mochte keine W√§lder
Als der Homo sapiens sich von Afrika aus nach Norden ausbreitete, stoppte er zunächst im östlichen Mittelmeergebiet. Dafür waren vermutlich nicht ausgedehnte Wüsten verantwortlich, sondern Urwälder.
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Vor 160 Mio. Jahren: Schildkröten hatten noch Zähne
Schildkröten haben keine Zähne, sondern schneiden ihre Nahrung mithilfe ihrer harten Kieferleisten. Ihre Vorfahren verfügten jedoch noch über ein Gebiss. Das belegen fossile Funde aus Wucaiwan in der west-chinesischen Wüstenprovinz Xinjiang. Demnach besaßen noch bis vor 160 Millionen Jahren Schildkröten kleine Zahnreste im Maul.
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